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Minister Laumann plant eigene Interessenvertretung für Pflegeberufe

„Wir wollen der Pflege eine starke Stimme geben, denn die Pflege muss im Gesundheitswesen endlich auf Augenhöhe mitreden und vor allem entscheiden können“, so Minister Laumann mit Blick auf die derzeitige Situation der Pflege. Eine Befragung der Pflegekräfte, welche Interessenvertretung sie erreichen wollen, soll in diesem Jahr erfolgen. Die Befragung durch einen unabhängigen Anbieter soll durch eine Informationskampagne begleitet werden. Ziel ist auch, die Pflegeausbildung attraktiver zu gestalten umso genügend Menschen für diesen anspruchsvollen Beruf gewinnen zu können. Kein Schulgeld mehr für Gesundheitsfach- und Heilberufe, dies ist eine Zielsetzung aus dem Ministerium. Denn bisher zahlen u. a. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden ihre Ausbildung meist vollständig selbst. Da schon heute der drohende Fachkräftemangel spürbar wird, muss gehandelt werden, so Minister Laumann. Daher wurden vorsorglich 15 Millionen Euro für die Schulgeldfreiheit im Landeshaushalt 2018 bereitgestellt. Durch eine Abfrage, die bereits schon gestartet wurde, soll durch die Bezirksregierungen konkret ermittelt werden, wer in welcher Schule etwas zahlen muss. Auf dieser Grundlage soll dann ein Handlungskonzept im Ministerium erarbeitet werden.