Beim WDR und ARD, ZDF, Deutschlandradio Beitragsservice laufen zurzeit Tarifverhandlungen. In den vergangenen Tagen (18./19.09.2019) hat die zuständige Gewerkschaft Ver.di infolge dessen die Arbeitnehmer, Auszubildenden und Volontäre sowie freien Mitarbeiter zum Warnstreik aufgerufen.

Der Landesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Nordrhein-Westfalen und CDU-Europaabgeordnete für das Ruhrgebiet, Dennis Radtke, erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten. Aktuell werde Krankengeld für freie Mitarbeiter erst ab dem dritten Tag bezahlt. Ver.di fordere daher im Rahmen der Tarifverhandlungen Krankengeldzahlungen ab dem ersten Tag. Dennis Radtke MdEP: "Diese Forderung kann ich so nur unterstützen. Jeder Beschäftigte hat einen Anspruch auf angemessene Absicherung im Krankheitsfall!" Weiterhin wolle Ver.di die befristeten Arbeitsverträge durch Ausschluss von sachgrundlosen Befristungen reduzieren. CDU-Sozialpolitiker Radtke erklärt abschließend: "Qualitätsjournalismus hat eben seinen Preis. Dafür erhält der öffentlich-rechtliche Rundfunk schließlich Gebühren von den Beitragszahlern." Radtke hofft, dass die Tarifpartner sehr bald zu einem akzeptablen Ergebnis kommen.

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