Die Einführung des Azubi-Tickets zum 1. August dieses Jahres ist seit dieser Plenarwoche beschlossene Sache. Die NRW-Koalition setzt somit einen weiteren Punkt des Koalitionsvertrages um Auch die CDA hatte sich auf der letzten Landestagung im vergangenen Jahr in Coesfeld für die Einführung eingesetzt, u.a. auch auf Initiative der Mitglieder der Jungen CDA.

Profitieren werden allerdings nicht nur die Auszubildenden, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst oder junge Menschen, die ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr absolvieren. Außerdem können auch Meisterschüler/innen sowie Beamtenanwärter/innen des mittleren Dienstes das neue Ticket in Anspruch nehmen. Das Ticket ist ein freiwilliges Angebot, es ist mit keiner verpflichtenden Zahlung für Azubis verbunden.
Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann sieht durch die Einführung den Ausbildungs- und Arbeitsstandort Nordrhein-Westfalen attraktiver. Weiter warb Laumann dafür, dass Arbeitgeber sich zur Hälfte an den Kosten des Tickets betteiligen: „ E sollte nicht an 30 oder 40 Euro scheitern, eine Ausbildungsstätte zu besetzen“.
Fahrten über Verbundgrenzen werden nun einfacher, da ein einheitliches Ticket eingeführt werden soll, verbunden mit einer Preisgarantie bis 2023 – maximal 62 Euro innerhalb eines Verkehrsverbundes, 82 Euro maximal bei landesweiter Geltung.

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