Nach langwierigen Verhandlungen hat das Europäische Parlament ein neues Mobilitätspaket angenommen, welches für bessere Arbeitsbedingungen und einen faireren Wettbewerb im Güterkraftverkehr sorgt.

Hierzu erklärt der Beschäftigungs- und sozialpolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Dennis Radtke MdEP (CDU/EVP) und CDA-Landesvorsitzender: 'Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, dass Kraftfahrer einen wichtigen Job in unserer Gesellschaft erfüllen und einen großen Beitrag zu unserem gemeinsamen Binnenmarkt leisten. Besonders LKW-Fahrer haben daher ein Recht auf faire und bessere Arbeitsbedingungen.' Das neue Mobilitätspaket umfasst ein Bündel an Maßnahmen, das die Arbeitsbedingungen von ca. zwei Millionen von LKW-Fahrern verbessern wird. Der nordrhein-westfälische CDU-Europaabgeordnete erklärt dazu weiter:'Missstände wie übermüdete Fahrer, lange Arbeitszeiten, oder die teils schlimmen Verhältnisse und Gefahren auf den europäischen Parkplätzen und Rasthöfen werden nun endlich angegangen. Konkret beschlossen wurden eine obligatorische Ruhephase am Ende einer Woche außerhalb der Fahrerkabine und ein regelmäßigeres Rückkehrrecht nachhause, was eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht.' Auch werden diese Maßnahmen helfen, Briefkastenfirmen und Lohndrückerei ein Ende zu setzen. 'Mit dem Paket erteilen wir Briefkastenfirmen, die von niedrigeren Standards in gewissen EU-Ländern profitieren wollen, eine klare Absage und erschweren die Umgehung von Mindestlöhnen und Arbeitsschutzstandards.' Dennis Radtke MdEP abschließend: 'Der Weg zu diesem Kompromiss war lang und schwierig. Jetzt müssen wir uns auf eine praxisnahe Umsetzung und die wirksame Kontrolle der neuen Regeln konzentrieren, damit das Paket nicht zu einem zahnlosen Tiger verkommt.'

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