Die Aktion, bei der der Arbeitsschutz 30 Schlachthöfe mit rund 17.000 Beschäftigten kontrolliert hat, zeigte deutlich: Der Preiskampf in der Fleischindustrie führt oft zu überaus schwierigen – wenn nicht sogar prekären – Arbeitssituationen für die Beschäftigten. Betroffen sind in großer Zahl ausländische Arbeitskräfte, die im Rahmen von Werkverträgen beschäftigt werden. Minister Laumann kündigte in diesen Zusammenhang den Aufbau einer neuen Beratungsinfrastruktur an, die die Beschäftigten über ihre Rechte und Pflichten informieren und bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche unterstützen wird, diese sollen auch in der jeweiligen Landessprache erscheinen. Er möchte damit ein Zeichen setzen, dass „in Nordrhein-Westfalen ist kein Platz für Arbeitsausbeutung“ sei.

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