Der Ehrenvorsitzende der CDA Nordrhein-Westfalen und ehemalige Landesvorsitzende der CDA im Rheinland, von 1975 bis zu Fusion der beiden Landesverbände Rheinland und Westfalen, wäre am 1. Adventssonntag 90 Jahre alt geworden.

Vogt, geboren am 1. Dezember 1929 in Schirgiswalde in Sachsen, fand seine familiäre und kommunalpolitische Heimat in Düren, deren Ober- bzw. Bürgermeister er war. Von 1969 bis 1998 gehörte er dem Deutschen Bundestag an. Er war Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe und unter Norbert Blüm Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Gerne erinnern wir uns an seine inhaltlichen Impulse. Zusammen mit Karl-Albert Eßer verfasste er die "Zwölf christlich-sozialen Gebote", die die Christliche Soziallehre und den Menschen in den Vordergrund der Politik stellen. Zusammen verfassten sie auch seine Erinnerungen in dem Buch "Bohrer und Brett - Erinnern und Reflektieren". Im Jahr 1998 wurde Wolfgang Vogt der Heinrich-Brauns-Preis des Bistums Essen für sein Engagement um die katholische Sozialordnung und die christlich-soziale Bewegung verliehen.
Wolfgang Vogt verstarb am 12. Dezember 2006 im Alter von 77 Jahren.

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