Die Landesregierung hat in Kooperation mit Arbeitsagenturen und Jobcentern in Nordrhein-Westfalen zum 1. September 2018 das Werkstattjahr in neuer Form wieder eingeführt. Hierfür stellt das Ministerium Fördermittel des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von jährlich rund 14 Millionen Euro zur Verfügung. Die Agenturen für Arbeit und Jobcenter in Nordrhein-Westfalen beteiligen sich ebenfalls finanziell am Werkstattjahr, um landesweit insgesamt bis zu 1.600 Plätze zu fördern, so laut Mitteilung aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Weiter heißt es in der Erklärung: „Das Werkstattjahr richtet sich an Jugendliche, die eine allgemeinbildende Schule ohne ausreichende Betriebs- und Ausbildungsreife verlassen haben, aber erkennbare Leistungs- und Lernbereitschaft zeigen. Es verbindet berufliche Qualifizierung mit praktischer, produktiver Arbeit im Betrieb und bei einer Trägereinrichtung. Diese stellt zugleich eine sozialpädagogische Begleitung sicher. Durch die Verbindung von Arbeiten und Lernen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schrittweise an das Ziel einer Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt.“ Arbeitsminister Karl-Josef Laumann zur neuen Einführung des Werkstattjahres: „Der beste Schutz vor Arbeits- und Perspektivlosigkeit ist eine gute Ausbildung. Mit unserer Arbeitspolitik wollen wir mehr jungen Menschen als bisher den Weg in Ausbildung ebnen. Mit dem praxis- und betriebsnahen Werkstattjahr geben wir jungen Menschen die Chance, ihre Aussicht auf einen Ausbildungsvertrag und damit auf ein eigenverantwortliches Leben deutlich zu verbessern.“ Weitere Informationen unter www.mags.nrw

Vorheriger Beitrag