In den vergangenen Monaten haben ihn zahlreiche Schreiben zu diesem Thema erreicht. Mit einem offenen Brief bedankte Preuß sich bereits für die konstruktiven Bewertungen und Einschätzungen der Situation.

Die Umsetzung der Pflegeberufereform, die Stärkung der Ausbildung und die Ausbildungsfinanzierung in der Altenpflege haben für Preuß nach wie vor höchste Priorität.
„Die Altenpflege ist ein anspruchsvoller und komplexer Beruf, für den ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz und Professionalität sowie viel Empathie für die Pflegebedürftigen erforderlich ist. Dabei müssen sowohl die Altenpflegerinnen und Altenpfleger als auch die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen, die von der Förderung der Pflegeausbildung auch mittelbar profitieren, in Nordrhein-Westfalen unterstützt werden“, so die Forderung des gesundheitspolitischen Sprechers der CDU-Fraktion.

Nachdem der Bund das Pflegeberufereformgesetz auf den Weg gebracht hat, gilt es dies nun in NRW bestmöglich umzusetzen. Als ersten Schritt plant die schwarz-gelbe Landesregierung die Schulkostenpauschale in der Ausbildung spürbar zu erhöhen. Für das Jahr 2019 sieht der Haushaltsentwurf der Landesregierung zusätzliche Ausgaben in Höhe von 22,5 Millionen Euro vor. Insgesamt stehen somit 85,5 Millionen Euro für die Finanzierung von Schulplätzen in der Altenpflege zur Verfügung.

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