Bis Ende November werden dieses Jahr wieder in Betrieben und Verwaltungen die Schwerbehindertenvertretungen (SBV) gewählt.

Neben den Betriebs- oder Personalräten sorgen sie dafür, dass die Interessen von schwerbehinderten Beschäftigten bei allen betrieblichen Entscheidungen - beispielsweise bei der Gesundheitsvorsoge, bei Arbeitszeiten und Überstunden, bei Eingruppierungen oder Kündigungen - berücksichtigt werden. Nach § 94 SGB IX muss in allen Betrieben und Dienststellen, in denen mindestens fünf schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen arbeiten, eine Schwerbehindertenvertretung gewählt werden. Die Wahlen finden alle vier Jahre seit 1. Oktober bis zum 30. November statt. Auch der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister ruft auf, sich an den Wahlen zu beteiligen und richtet seinen Blick in die sich veränderte Arbeitswelt. „Die Schwerbehindertenvertretungen tragen auch dazu bei, dass Beschäftigte mit Behinderungen eingestellt werden, im Arbeitsprozess bleiben oder dorthin zurückkehren können. Gerade in Zeiten des Demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ist das auch aus Arbeitgebersicht ein Effekt, den man nicht unterschätzen sollte.“, so Karl-Josef Laumann.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag