Das Ziel ist klar: eine nachhaltige Beschäftigung für Langzeitarbeitslose schaffen - daher ziehen Nordrhein-Westfalens Arbeitsmarktpartner an einem gemeinsamen Strang und unterzeichneten dazu in dieser Woche eine gemeinsame Absichtserklärung, sie soll neue Perspektiven für langzeitarbeitslose Menschen schaffen.

Mit der geplanten Umsetzung des Teilhabechancengesetzes wird gemeinsam vereinbart, die Langzeitarbeitslosigkeit zu reduzieren. Zu den Unterzeichnern gehören das Arbeitsministerium sowie Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, kommunale Spitzenverbände, Träger der Freien Wohlfahrtspflege und die Bundesagentur für Arbeit. Im Rahmen des Teilhabechancengesetzes sollen 2019 landesweit rund 15.000 sozialversicherungspflichtige Stellen für Langzeitarbeitslose entstehen. „Das Gesetz ist ein Meilenstein in der Arbeitsmarktpolitik“, erklärte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. „Es überführt die wirksamen Ansätze, die wir als Land Nordrhein-Westfalen schon lange fordern und bisher über Modelle und Programme gefördert haben, in ein neues Regelinstrument.“ In der gemeinsamen Erklärung legen die Arbeitsmarktpartner weiter das Ziel fest, dass das Teilhabechancengesetz vor allem nachhaltige Arbeitsverhältnisse fördert, die auch nach dem Ende der Anschubfinanzierung weiter bestehen bleiben. Gemeinsam wollen die Arbeitsmarktpartner die Umsetzung vor Ort so unterstützen, dass mit den neuen Fördermöglichkeiten langfristig Vorteile für alle Beteiligten entstehen. Weitere Informationen hierzu auf www.mags.nrw.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag