Noch vor gut einem Jahr völlig undenkbar, jetzt schon zweimal erfolgreich durchgeführt, die dritte digitale Tagung ist im April geplant – so kurz zusammen gefasst den Weg beschrieben, der die Bezirks- aber sicherlich auch die Kreisverbände – weiter in diesen pandemischen Zeiten aktiv sein lässt.

Die erste rein digitale Bezirkstagung fand bereits am 26. Februar im Mittelrhein statt. Das anschließende Briefwahlergebnis brachte hier auch einen Wechsel an der Spitze des Verbandes: nach einer Amtszeit trat der Bonner Kommunalpolitiker Alfred Giersberg nicht erneut an, Nachfolgerin wurde Martina Richter aus Köln. Richter, auch Mitglied des CDA-Bundesvorstandes, zeigte sich mit dem Verlauf und dem Ergebnis zufrieden. „So wie wir uns in dieser Pandemie beruflich umstellen müssen, so müssen wir dies auch in der Partei- und Vereinigungsarbeit tun. Dies ist aber auch als große Chance zu sehen. In großen Bezirksverbänden kommen nun Abstimmungen auf kürzerem Wege zustande“, so Martina Richter, die beruflich als Betriebsratsvorsitzende im Immobilienbereich tätig ist. In der vergangenen Woche folgte der Bezirksverband Ruhr auf der digitalen Spur. Zwar ist das Ergebnis noch offen, aber aufgrund des fehlenden Gegenkandidaten dürfte CDA-Bundesvorstandsmitglied Christian Brandt aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis auch in den nächsten zwei Jahren die Geschicke des Verbandes lenken. Der Bezirksverband Bergisches Land will sich am 15. April personell neu aufstellen. „Die Vorbereitung ist natürlich eine andere als üblich. Aber für mich ist das alles hier von der Wasserstraße aus möglich und machbar, was auch Abläufe vereinfacht.“ so Sabine Lennartz zu der anderen Arbeitsweise in der Landesgeschäftsstelle.

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