Nach den ergebnislosen Tarifverhandlungen in der zweiten Runde haben heute Warnstreiks im öffentlichen Dienst begonnen.

Der Landesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und Europaabgeordnete Dennis Radtke, zeigt sich solidarisch mit den Beschäftigten: „Gerade die Mitarbeiter im öffentlichen Sektor haben in diesem außergewöhnlichem Corona-Jahr 2020 wirklich unglaubliches geleistet. Dass die Mitarbeiter nun eine ordentliche Gehaltserhöhung fordern ist absolut verständlich.“

Radtke weiter: „Für die kritische Positionierung von Carsten Linnemann (MdB) habe ich kein Verständnis. Warnstreiks sind ein legitimes Mittel in Tarifauseinandersetzungen und bedürfen keiner politischen Wertung oder Kommentierung. In Kitas, Kliniken und Heimen wurde und wird gerade in Covid-Zeiten teilweise übermenschliches geleistet – diese Menschen verdienen nicht nur Applaus, sondern auch Anerkennung in der Tarifrunde.“

Der CDU-Politiker Radtke abschließend: „Natürlich weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Tarifgespräche keine Sonntagsspaziergange sind, aber Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst sind auch Arbeitnehmer und haben somit das Recht gewerkschaftliche Mitarbeit und das Recht auf Streik. Es ist nun von beiden Seiten die Aufgabe, das Gespräch aufzunehmen und zu dem bestmöglichen Ergebnis für zu kommen!“

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