Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklärt

Die Tarifverträge für Auszubildende im Gastgewerbe und für Beschäftigte in der Sicherbranche hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann nun erneut für allgemeinverbindlich erklärt. Von der festgelegten Ausbildungsvergütung profitieren knapp 7.500 Lehrlinge im Gastronomiegewerbe, von den verbindlichen Löhnen können rund 33.000 Beschäftigte profitieren, so das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Einstieg in die Schulgeldfreiheit bei Gesundheitsfachberufsausbildungen

Von einer guten Nachricht sprach nun Landesminister Karl-Josef Laumann für die Schülerinnen und Schüler sowie die Auszubildenden in der Ergotherapie, Logopädie, den Berufen in der Physiotherapie, Podologie sowie der Pharmazeutisch-Technischen Assistenz, da das Land Nordrhein-Westfalen ab sofort 70 Prozent des an der jeweiligen Ausbildungsstätte erhobenen Schulgeldes – und zwar rückwirkend zum 1. September 2018 erstattet.

Im Friseurhandwerk Lohndumping bekämpfen

Aktuell hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann den Vergütungstarifvertrag für Auszubildende im Friseurhandwerk rückwirkend zum 1. März 2018 für allgemeinverbindlich erklärt. Somit haben nun alle Auszubildenden im Friseurhandwerk Anspruch auf die zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Friseurverband ausgehandelten Entgelte.