Nicht alles, aber viel bewegt und erreicht – so könnte man zusammengefasst die Beurteilung der aktuellen Legislaturperiode des Deutschen Bundestages sehen. So sieht es zumindest der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Uwe Schummer MdB.

Anstelle des ausgefallenen Jahresseminars in Bielefeld, kam die CDA/ver.di-AG in einer digitalen Schalte zusammen. Ganz aktuell berichtete der Willicher Bundestagsabgeordnete zunächst vom aktuell verabschiedeten Betriebsrätemodernisierungsgesetz, nannte den erstrittenen Kündigungsschutz für Gründungswillige oder das gesenkte Wahlrechtsalter. Berufliche Weiterbildung, sachgrundlose Befristungen, die angestrebte, ebenfalls hoch aktuelle, tarifliche Entlohnung in der Pflege, Kurzarbeitergeld („gesetzlich verankert unter Konrad Adenauer eingeführt, keine Erfindung der SPD!“), Betriebsverfassungsgesetz, Schutz bestimmter Berufsgruppen wie Paketboten, tarifliche Entwicklungen in der Fleischindustrie, aufzeigen der Missstände in diesem Wirtschaftszweig, Lieferkettenschutzgesetz, Online –Sozialwahlen, Mitarbeiterkapitalbeteiligung („da muss in der nächsten Periode noch was kommen, Alterssicherung muss unionsbestimmt bleiben“) bis hin zum Urteil des Bundesfinanzhofes hinsichtlich der sog. Doppelverbeitragung von Renten – eine bunte Themenpalette wurde angesprochen, Veränderungen, Verbesserungen aufgeführt und diskutiert. Statt einer Schalte hätte es auch ein Seminar füllen können, so dankte der Vorsitzende der AG, Helmut Schneider, dem aus dem Bundestag scheidenden Sozialpolitiker. Uwe Schummer, der Politik stets mit christlich-sozialer Handschrift versah und auch Landesvorsitzender der Lebenshilfe in NRW ist, ist seit 2002 als Abgeordneter des Wahlkreises Viersen.

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